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Analyse der Polizei
Rechtzeitiges Vorbeugen trägt wesentlich zur Wohnsicherheit bei


Das Thema "Schutz gegen Wohnungseinbruch" bleibt im Blickpunkt polizeilicher Sicherheitsarbeit. Dabei gibt es zahlreiche Möglichkeiten, um Wohnungseinbruch erfolgreich zu verhindern. Dies lässt sich auch am kontinuierlich gestiegenen Anteil der im Versuchsstadium gescheiterten Wohnungseinbrüche ablesen.

Durch Wohnungseinbrüche entsteht jährlich ein Schaden in dreistelliger Millionenhöhe. Dabei bedeutet jeder einzelne Einbruch für den Betroffenen eine gravierende Beeinträchtigung seiner Lebensqualität. Das gewaltsame Eindringen in den engsten persönlichen Lebensbereich geht für jeden Bürger mit einer tief greifenden Beeinträchtigung seines Sicherheitsgefühls einher. Diese empfindliche Störung wird meist noch verstärkt, wenn dabei Gegenstände entwendet werden, die zum Beispiel als Erinnerungsstücke unersetzlich sind und einen hohen ideellen Wert besitzen. Die weitere Verbesserung der Sicherung von Haus und Wohnung durch Präventionsmaßnahmen muss daher ein wichtiges Ziel von Bevölkerung und Polizei bleiben.


Hauptangriffspunkte: Fenster und Fenstertüren

Aufschlussreich hierzu sind die Analysen der Polizei zum Thema Wohnungseinbruch. So zeigt etwa eine Untersuchung der bayerischen Polizei, dass Einbrecher in Einfamilien- oder Reihenhäusern am häufigsten durch Erdgeschossfenster bzw. Terrassen- oder Balkontüren eindringen. Ein Grund dafür liegt oft auch in der schlechten Einsehbarkeit des Grundstücks durch dichte Bepflanzung mit Sträuchern und Bäumen. Bei Mehrfamilienhäusern verschaffen sich Einbrecher in über der Hälfte aller Fälle Zugang über die Wohnungseingangstür.


Häufige Einbruchsmethode: Aufhebeln

Beim Eindringen über die Tür bevorzugen Einbrecher das Aufhebeln der Tür und die Anwendung körperlicher Gewalt. Deshalb sind widerstandsfähige Türen sehr empfehlenswert. Bei den Angriffen auf die Schließzylinder dominiert das Abdrehen bzw. Abbrechen. Bereits durch die fachgerechte Montage eines einbruchhemmenden Schutzbeschlages könnte dieser Vorgehensweise begegnet werden.

Bei Einbrüchen durch Fenster oder Fenstertüren spielt der sogenannte "Glasdurchbruch" nur eine untergeordnete Rolle, da diese "Methode" mit einem erhöhten Aufwand und Risiko verbunden ist. Um in den Wohnraum zu gelangen, gehen die Täter vor allem dazu über, Fenster oder Fenstertüren aufzuhebeln.

Gelegenheit macht Diebe

Leider werden Einbrecher durch falsches Verhalten auch immer wieder geradezu "eingeladen". Der Studie zufolge verschaffen sich die Täter bei fast der Hälfte der Einbruchsdelikte in Mehrfamilienhäuser durch gekippte oder sogar offene Fenster relativ mühelos Zutritt! -deshalb kommt es nicht nur auf den Einbau geeigneter Sicherungstechnik, sondern auch auf ein sicherheitsbewusstes Verhalten jedes Einzelnen an.

Falsch ist die Annahme, dass Einbrecher nur nachts ihren kriminellen Machenschaften nachgehen: Weit über ein Drittel der Wohnungseinbrüche ereignen sich am helllichten Tage. Städte mit über 100.000 Einwohnern sind von Wohnungseinbrüchen überdurchschnittlich betroffen. Hier nutzen Einbrecher die größere Anonymität und die günstigeren Fluchtmöglichkeiten.

Der durchschnittliche Beuteschaden je Wohnungseinbruch lag bei rund 2.000 Euro. Hinzugerechnet werden muss noch der durch das Aufbrechen entstandene, häufig sehr hohe Sachschaden.


Hinweise zur Prävention

Nach wie vor gilt: Technische Prävention sowie sicherheitsbewusstes Verhalten und eine aufmerksame Nachbarschaft sind die besten Garanten gegen Wohnungseinbruch. Ein besonderes Augenmerk sollte neben der Sicherung von Haus- und Nebeneingangstüren sowie Wohnungseingangstüren (in Mehrfamilienhäusern) vor allem der einbruchspräventiven Ausstattung von Fenstern sowie Terrassen- und Balkontüren gelten, die sich im Erdgeschoss befinden. Beim registrierten Schreiner-Fachbetrieb für Gebäudesicherheit ist man im wahrsten Sinne auf der sicheren Seite. Er berät kompetent in allen Fragen zur Planung, Nachrüstung und Wartung der Gebäudesicherheit.

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